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JORDANIEN - BEDUINEN VS. INFLUENCER

Wir hatten so viel Gutes über Jordanien gehört und doch hat es über ein Jahr gedauert bis wir die Entscheidung getroffen haben dieses wundervolle Land zu besuchen. Grundsätzlich interessieren uns Strand Destinationen meist mehr, aber wir können euch sagen: Jordanien hat uns vollkommen umgehauen!! :-) Dieses Land hat so unglaublich viel zu bieten und wir verraten dir in diesem Blogpost was wir erlebt haben und wie auch du dieses Land entdecken kannst.

Grundsätzlich entscheiden wir uns immer vorrangig für Strand Destinationen, allerdings haben wir, wie gesagt, so viel gutes über Jordanien gehört, dass wir uns im März endlich dazu entschieden haben, dieses Land zu bereisen. Jordanien ist 3 Flugstunden von Dubai entfernt und somit wirklich nur ein Katzensprung für uns.

Wir haben die gesamte Reise vorher geplant, da wir gerne das Beste und Meiste aus diesem 8- Tages-Trip herausholen wollten und genau so sah der Plan aus:

Tag #1: Flug von Dubai nach Amman, Übernachtung in Amman
Tag #2: Fahrt von Amman nach Petra, Petra by Night, Übernachtung im Petra Bubble Lux Hotel
Tag #3: Petra by Day, Übernachtung in Petra
Tag #4: Fahrt nach Wadi Rum, Übernachtung im Aicha Memory Luxury Desert Camp
Tag #5: Fahrt zum Toten Meer, Übernachtung im Mövenpick Dead Sea Hotel
Tag #6: Tag am Toten Meer und Wadi Mujib Canyon, abends Fahrt nach Amman, Übernachtung in Amman
Tag #7: Tag in Amman, Übernachtung in Amman
Tag #8: Flug von Amman nach Dubai

Jordan 3

TIPP: buche vor deiner Reise bereits den sogenannten Jordan Pass, der sowohl dein Visa, als auch jegliche Eintrittsgebühren zu verschiedensten Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise Petra inkludiert.

Wir sind also von Dubai nach Amman geflogen, haben uns am Flughafen ein Auto gemietet (eigentlich hatten wir bereits vorher ein Auto online reserviert, allerdings hatte unser Flug ein wenig Verspätung und die netten Herrschaften von Sixt haben sofort unsere Reservierung storniert - also haben wir vor Ort bei einem anderen Anbieter ein Auto gemietet) und sind einfach los. Tipp: unbedingt vorher die Google Offline Maps von Jordanien downloaden, damit du auch ohne Internet deinen Weg findest. :)

Die erste Nacht haben wir in einer AirBnB in Amman verbracht. Diese AirBnB können wir nur empfehlen. Jamil, der Host dieses Apartments war unglaublich hilfsbereit, hat uns Millionen Fragen beantwortet und sogar ein wenig mit der Planung der Reise geholfen.

Am nächsten Morgen sind wir früh raus und sind zum Frühstück in ein ganz ganz tolles Restaurant, namens Shams El Balad bevor wir unsere Fahrt nach Petra gestartet haben. Nicht nur die Location des Restaurants ist ein absolutes Highlight, sondern auch das Essen ist ein Gaumenschmaus - falls du dort bist probier unbedingt die Beetroot Falafel… mhhhh, da läuft mir beim Schreiben schon wieder das Wasser im Mund zusammen. :)
Insgesamt dauert die Fahrt nach Petra knapp 3 Stunden. Die erste Nacht haben wir in dem sehr ikonischen Petra Bubble Luxotel verbracht und wir können dir sagen, das war definitiv eine unvergessliche Erfahrung. Die Nacht in einer Blase irgendwo im Nirgendwo zu verbringen hatte etwas Magisches.

Jordan 1
Jordan 1
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Am Abend haben wir dann die bekannte Ruinenstätte besucht, da genau an diesem Tag das Event „Petra by Night“ statt gefunden hat (es findet jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag von 20:30 - 22:30 Uhr statt). Bei diesem Event werden überall vor dem Denkmal in Petra Laternen aufgestellt, es wird Musik gespielt und man erlebt, wie der Name schon sagt, Petra bei Nacht. Da es jedoch sehr voll wird und viele Menschen dieses Event besuchen haben wir uns entschieden, einem Beduinen ein paar Rupee in die Hand zu drücken, damit er uns zu einem abgelegenen Punkt bringt, von dem wir das ganze Spektakel mehr oder weniger alleine erleben können. Gesagt. Getan. Also hat uns der Beduine in kompletter Finsternis über Stock und Stein zu einem circa 200 Meter hohen Fels geführt und von dort konnten wir Petra by Night so richtig genießen. Das ist jedoch wirklich nur etwas für Abenteuerlustige, denn der Weg dort hoch und runter war wirklich dunkel, steil und teilweise sogar gefährlich. Sei bloß vorsichtig!! :)

Am nächsten Tag haben wir uns dann die Ruinen und den Grabtempel nochmal im Hellen angeschaut und wir waren total beeindruckt! Ganz besonders interessant war es mit den Beduinen zu sprechen und zu erfahren wie sie dort in ihren Höhlen leben. Da prallen wohl 2 Welten auf einander, aber genau das lieben wir! Vor allem weil uns aufgefallen ist, dass Beide nicht ohne einander können - die Beduinen sorgen dafür, dass die Influencer zu den besten Fotospots gebracht werden und die Influencer bringen den Beduinen mehr und mehr Touristen und somit Geld… wir würden sagen, ein perfektes Geben und Nehmen.

Wir empfehlen entweder früh morgens Petra zu besuchen, bevor die Menschenmengen das Denkmal stürmen, oder Spätnachmittags wenn die meisten schon wieder gehen. So kann man das Ganze viel mehr genießen und für Fotos ist es natürlich auch besser! :) Bedenke nur, dass der Fußweg zum Grabtempel circa 1,5 Kilometer lang ist, also plane diese Zeit definitiv ein!

Jordan 1
Jordan 1
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Am vierten Tag sind wir dann von Petra nach Wadi Rum gefahren (circa 1,5 Stunden Fahrt). Wadi Rum ist die Wüste Jordaniens, in der einige Wüstencamps erbaut wurden, die es uns ermöglichen mitten in der Wüste zu übernachten. Wir haben uns für das Aicha Memories Luxury Desert Camp entschieden. Dort angekommen machte uns der nette Herr an der Rezeption darauf aufmerksam, dass es in diesem Camp weder mobile Daten noch WLAN gäbe und uns ist erst einmal alles aus dem Gesicht gefallen. Jedoch können wir im Nachhinein sagen, dass 24 Stunden Internet-/Social Media Detox einfach nur gut getan haben. Wir haben unsere Zeit in Wadi Rum so unglaublich genossen und haben einfach nur im Hier und Jetzt gelebt :)!!
Wir haben dort zwei Ausflüge unternommen und uns die ikonische Landschaft dieser Wüste angeschaut. Sie besteht mehr aus Felsen als aus Sand, aber genau das macht Wadi Rum so besonders. Über das Camp konnten wir ganz einfach einen Fahrer buchen, der uns zu verschiedensten Spots gebracht hat. Wir konnten selbst entscheiden wo wir hin wollen und haben uns dementsprechend für die nicht-touristischen Spots entschieden.

Jordan 1
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Gegen Mittag (am nächsten Tag) sind wir dann los gefahren in Richtung Totes Meer. Wir hatten uns dort ein Zimmer im Mövenpick Hotel gebucht und hatten geplant den 6. Tag komplett am Toten Meer zu verbringen und ebenfalls den Wadi Mujib Canyon zu besuchen. Allerdings hat das Wetter leider nicht mitgespielt und wir haben kurzerhand unseren Plan ein wenig umgeschmissen. Wir haben uns dann dafür entschieden schlichtweg den nächsten, sprich 7. Tag am Toten Meer statt in Amman zu verbringen. Wir hätten zwar gerne auch Amman ein wenig erkundet, allerdings fanden wir das Tote Meer deutlich interessanter. Da wir vorab schon unsere Air BnB in Amman gebucht hatten, sind wir am nächsten Morgen einfach wieder von Amman zum Total Meer gefahren (die Fahrtzeit beträgt nur knapp eine Stunde) um dort als erstes eine Tour durch den Wadi Mujib Canyon zu unternehmen. Jedoch folgte hier leider die nächste Enttäuschung. Auf Grund des massiven Regens der letzten Wochen war der Wasserstand im Canyon viel zu hoch und der gesamte Canyon somit gesperrt. Grundsätzlich ist das aber in den Sommermonaten (zwischen April und September) nicht der Fall :). Aber natürlich sind wir positiv geblieben, sind einfach weiter gefahren und einem Schild mit der Aufschrift Ma’in Hot Springs gefolgt, welches uns zu einer heißen Quelle und somit einer wirklich tollen Alternative geführt hat. Es gibt dort einmal ein Hotel von dem man einen riesigen Wasserfall bestaunen kann und zum Zweiten gibt es einen öffentlichen Bereich, bei dem man im heißen Wasser der Quelle schwimmen kann. Zunächst konnten wir uns nicht wirklich vorstellen, dass das Wasser, welches aus einer natürlichen Quelle entspringt, wirklich heiß sein soll, aber lass dir eins gesagt sein, es ist sogar fast kochend heiß.

Jordan 1
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In dem Hotel haben wir dann noch zu Mittag gegessen und dann sind wir endlich zum Toten Meer gefahren.

Dank langer Instagram Recherche haben wir einen perfekten Spot gefunden, an dem wir zum einen ohne Probleme ins Wasser gehen konnten und der vor allem super für Fotos geeignet war (auf dem Screenshot unten siehst du, wo genau dieser Ort zu finden ist). Wir waren so gespannt ob wir wirklich auf der Wasseroberfläche „schweben“ werden, oder ob das vielleicht alles gar nicht stimmt. Also sind wir vor dem Shooting erst einmal ins Wasser, haben uns selbst überzeugt und ja, es stimmt, sobald man sich ins Wasser legt treibt man an der Oberfläche. Es ist ein total komisches, aber tolles Gefühl. Obwohl das Salz einen starken Film auf unserem Körper hinterlassen hat, hat sich unsere Haut entgegen unserer Erwartungen super weich angefühlt. Also wenn du die Chance hast einmal im Toten Meer schwimmen zu gehen, nutze die Gelegenheit und mache direkt ein Ganzkörper-Salz-Peeling :)

Jordan 1
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Jordan 1
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Nachdem wir den wundervollen Sonnenuntergang am Meer geschaut haben, sind wir dann wieder zurück nach Amman, haben zu Abend gegessen und zum krönenden Abschluss des gesamten Trips eine Eisdiele (NITRO’S ICE CREAM & MORE) gefunden, die Eis direkt vor deinen Augen ganz individuell zubereitet, sogar vegan! :)

Alles in allem können wir nur sagen, dass wir diese tolle Erfahrung nicht mehr missen wollen und Jordanien wirklich eine Reise wert ist! Wenn du also wie wir, auch eher ein Freund von Stränden bist, entscheide dich ruhig auch mal dagegen und sieh dir Jordanien an. Wir garantieren dir, du wirst es lieben!!

Ansonsten hoffen wir, dass dir dieser kleine Blogbeitrag gefallen hat und wir senden dir die liebsten und sonnigsten Grüße aus Dubai! :)


Love,

Tayler & Anika

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